Meine Kameras – Womit ich meine Fotos und Videos mache

Heute zeige ich euch meine Schätze, meine Babies… mein Ein und Alles: Meine Kameras. Viele von euch wissen vielleicht gar nicht, dass ich fast mehr Kameras als Schuhe besitze, dass ich auf Flohmärkten schwer an den hübschen Dingern vorbei gehen kann und immer mindestens eine Kamera dabei habe. Viele von euch fragen aber immer mit welcher Kamera oder welchem Objektiv ich meine Fotos gemacht oder Filme gedreht habe, deshalb gibt es hier mal eine kleine Übersicht für euch.

Von iPhone bis GoPro - Welche Kameras habe ich auf Reisen immer dabei? Welche Objektive sind die besten für Reisefotografie? Nehme ich meine Spiegelreflex überall mit hin?

Wenn ich unterwegs bin, kann es passieren, dass in meinem Gepäck mehr Technik als Klamotten zu finden ist. Angefangen bei Laptop und Kameras, bis zu einem riesen Knäuel Kabelsalat. Ich versuche wenn möglich mein Equipment auf das Nötigste zu reduzieren, verfalle aber oft doch immer wieder dem „naja, zur Sicherheit nimmstes mal mit“ Gedanken.

 

smaracuja kamera canon eos 60d

 

Meine Spiegelreflex

Immer dabei habe ich allerdings meine Canon EOS 60D. Ja ich bin ein Canon Kind. Meine allererste Spiegelreflex war eine Canon (zu der komme ich später noch) und das hat sich bis heute nicht geändert. Die 60D benutze ich sowohl für Fotos als auch für Videos, wobei sich das schwenkbare Display als sehr nützlich erwiesen hat. Für mich war es wichtig, dass sie mir ansatzweise die Funtkionen und Möglichkeiten einer Profikamera á la 5D bietet, aber trotzdem nicht ganz so schwer und klobig ist. Mit dabei sind seit neuestem eine günstige Canon 35mm f2.0 Festbrennweite und das nicht ganz so günstige Canon 24-70mm f2.8 Zoom Objektiv, welches Canon mir netterweise für meine Reisen nach Singapur und Island zum Testen geliehen hat. Die beiden haben sich auf Reisen einfach als meine Allrounder herausgestellt, auch wenn ich jahrelang immer nur mit meiner 50mm f1.8 Festbrennweite unterwegs war und wohl die meisten Fotos hier auf dem Blog noch damit gemacht wurden.

 

smaracuja kamera iphone gopro

 

Mein Telefon

Das neue iPhone 5s ist natürlich auch immer dabei und davor war das alte 4er mein treuer Begleiter für über 2 Jahre. Ich muss glaube ich nicht erwähnen dass fotomäßig Instagram meine Lieblingsapp ist, aber auch VSCOCam und AfterLight benutze ich eigentlich sehr regelmäßig. Fotos von meinem iPhone findet ihr natürlich bei My Week in Pictures und auf meinem Instagram Account. Tipps und Tricks zu Instagram gibt es bei Heike und falls ihr eure Telefone ein bisschen verhübschen wollt, habe ich vor einiger Zeit mal hier und hier kostenlose Wallpaper für euch gebastelt.

 

Und Action!

Da weder iPhone noch die Spiegelreflex sich unter Wasser gut machen oder auf einem Motorrad besonders gut zu handeln sind, habe ich mir Anfang des Jahres eine GoPro Hero3 Black Edition zugelegt. Seither ist sie mein liebstes Fotospielzeug und hat es in meine „Immer-Dabei-Equipmenttasche“ geschafft. Ob für „You’re the Voice“ Lipsynchfilme, Tauchabenteuer oder Ballonfahrten, ist die GoPro vor allem für Videos eine super Ergänzung zur EOS.

Sowohl iPhone als auch GoPro lade ich unterwegs mit einem mobilen Akku, ich habe den EasyAcc 5600mAh PowerBank und bin damit sehr zufrieden, es gibt aber etliche Varianten, die sicher alle ähnlich okay sind.

 

kamera sammlung

 

Meine Schmuckstücke

Ich hab ja schon gesagt, dass ich Kameras sammle. Ich habe den Überblick verloren, wie viele es sind, aber ich schätze über 30. Irgendwann möchte ich mal eine ganze Regalwand voller Kameras haben. Auf dem Bild seht ihr eine kleine Auswahl, mit dem Herzstück meiner Sammlung, der Canon AE-1 Program (Bild ganz oben). Mit diesem Schätzchen habe ich das Fotografieren gelernt, über die Jahre Kistenweise Fotos geschossen und auch heute nehm ich sie manchmal noch mit auf kleinere Ausflüge. Leider ist sie zum Reisen viel zu schwer, deshalb kommen ab und zu ihre kleineren Kollegen mit: Die Lomo Diana, eine Mitteformat, mit der ich auch mein Diplom fototgrafiert habe, eine Lomo Voyager mit Fisheye Linse und eine Chupa Chups Photo Pop mit Lolly, der sich dreht, wenn man den Film weiterspult, perfekt für Festivals und zum Leute kennenlernen („Hey, was ist das denn? Darf ich auch mal?“). Die beiden Kodak Instamatic nehme ich eigentlich nur noch selten mit, da die Filme nur noch schwer zu bekommen sind und die Praktika ist leider kaputt (wer also jemanden kennt, der Kameras reparieren kann…) aber trotzdem ein Schmuckstück meiner Sammlung.

Fotos, die ich mit diesen Kameras gemacht habt findet ihr in der Serie „Damals, vor Instagram“ und unter dem Tag „analog„.

 

Abschließend möchte ich allerdings noch sagen, dass das Equipment eines Fotografen nicht alles ist. Man braucht mehr als eine Kamera für gute Fotos. Nämlich ein gutes Auge, ein bisschen Ahnung von Fotografie und einen Funken Talent. Nur weil ihr eine Kamera für mehrere Tausend Euro in der Hand haltet, ist das kein Garant für außerordentliche Bilder. Die Kamera ist so was wie der verlängerte Arm eines Fotografen und es kommt immer darauf an, was ihr daraus macht. Das fängt an beim ausführlichen Lesen der Bedienungsanleitung, geht über Ausprobieren bis hin zu Übung Übung Übung.

Bei mir selbst kommt es außerdem auch viel auf die Nachbearbeitung an, nicht zu viel aber so, dass es den Bildern und Videos mehr Ausdruck und einen gewissen Wiedererkennungswert verleiht. Meistens bearbeite ich die Bilder mit Lightroom, manchmal mit Photoshop und die Videos schneide ich mit Final Cut Pro X.

 

smaracuja lomo barcelona
(Foto Simon Bierwald

 

Ich hoffe damit ist soweit alles geklärt. Wenn es noch Fragen gibt, immer her damit und falls euch noch interessiert, wie das Andere so machen schaut mal bei Marianna’s Weltenbummlermag vorbei, wo sie schon vor einer Weile ihre Ausrüstung vorgestellt hat.

 

Viele Grüße und Happy Shooting,

Kamerakind Nina

 

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Nina

Designerin, Illustratorin, Fotografin und Flummiweltmeisterin. Mehr Infos über mich und den Blog gibt es hier

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  1. Antworten

    stiller

    30. Oktober 2013

    Das EF 35mm klingt ganz spannend. Ich suche noch eine Alternativ zu meiner geliebten 50-Festbrennweite, mit der ich schon etwas eingeschränkt bin, wie ich mal wieder im Urlaub gemerkt hab. Mhmm.

    • Antworten

      Nina

      30. Oktober 2013

      Ja, mit der 50er war ich auch immer recht eingeschränkt, das ist bei Kameras mit kleinem Chip einfach doch zu nah dran. Das 35er ist zwar nicht ganz so Lichtstark, dafür aber eben weitwinkliger und robuster verarbeitet. War für mich ne gute Investition.

  2. Antworten

    Carina

    30. Oktober 2013

    Klasse, auf diesen Beitrag habe ich nur gewartet!
    Und das erinnert mich daran, dass ich meine Klassiker leider viel zu selten ausführe..
    Ich bin seit einigen Monaten am hin und her überlegen, ob ich mir die 60D kaufen soll und nun kommt canon mit der 70D raus, mist 😉

    • Antworten

      Nina

      30. Oktober 2013

      Ich wollte damals nach meiner 350D einfach was klobigeres haben. Ne „richtige Kamera“ eben. Ich muss aber sagen, dass das Ding auch schon ganz schön schwer ist. Es kommt drauf an was du brauchst, die kleineren SLRs reichen für die meisten Sachen durchaus vollkommen aus.

      • Antworten

        Carina

        30. Oktober 2013

        Klar, das stimmt natürlich. Nur im Bereich Video muss man dann schon wieder etwas genauer schauen und das Gewicht ist dann ja auch nicht ganz unentscheidend. Ich denke auch es reicht oft schon einfach in die richtige Optik zu investieren!

  3. Antworten

    Katrin

    30. Oktober 2013

    Hallo Nina,

    die Lomo Diana hab ich mir auch schon sehr oft überlegt und wird bei mir als nächstes angeschafft werden denke ich. Was mich brennend interessiert ist deine Diplomarbeit. Schatten des Windes ist auch eines meiner absoluten Lieblingsbücher und die Orte und Recherchen würden mich brennend interessieren…gibts deine Arbeit irgendwo in Blog- oder Downloadform? Oder als ebook?
    Sieht wirklich toll aus.

    Grüße Katrin

    • Antworten

      Nina

      30. Oktober 2013

      Hallo Katrin,
      das freut mich! Leider gibt es das nicht komplett online oder als Download. Das im verlinkten Beitrag ist alles. Aus rechtlichen Gründen, kann es nicht komplett verbreiten oder vertreiben. Ich werde aber sicher bald hier noch einmal ausführlicher drüber schreiben und ein bisschen mehr zeigen!

  4. Antworten

    Mandy

    30. Oktober 2013

    Hast du denn ein „Lieblings-Stativ“ für Reisen, dass du empfehlen kannst? Mein Travel-Stativ ist mir immer noch zu schwer und sperrig…

    • Antworten

      Nina

      30. Oktober 2013

      Das Bild mit dem Stativ ist wohl etwas irreführend. Das brauchte ich damals für die Langzeitbelichtungen mit der Lomo für die Diplomarbeit. Das war die letzte und einzige Reise mit Stativ, ich weiß nicht einmal wo das Ding ist 😉 Kann dir da also leider nicht helfen.

  5. Antworten

    Fee ist mein Name

    31. Oktober 2013

    Das Foto von dir und der Diana ist super… meine liebste Lomokamera, immer noch :)! Grüße von einer ebenfalls Kamerafreundin…

  6. Antworten

    Tobias

    2. November 2013

    Sehr inspirierend, von der Austattung anderer Blogger zu lesen. Das 35 mm hat meine Aufmerksamkeit bekommen, muss ich gestehen 🙂

    Übrigens, die Canon AE-1 hatte ich auch mal! Hat dann nur irgendwann den Geist aufgegeben 🙁

  7. Antworten

    Barbara

    2. November 2013

    Really interesting! I’m a canon child too and love to collect cameras, but I don’t have such a broad collection! I’m really looking forward the gopro… maybe some day!

  8. Antworten

    Claudia

    19. November 2013

    Sehr sympatische Sichtweise was die Bedeutung der Fotoausrüstung betrifft! Und wie der Zufall es will, lese ich doch im Momemt tatsächlich „Der Schatten des Windes“?! Da ich noch nicht Barcelona war, macht mich das Buch wirklich sehr neugierig auf die Stadt. Auf weitere Details deiner Diplomarbeit bn ich sehr gespannt! 🙂 LG

    • Antworten

      Nina

      19. November 2013

      Das freut mich!
      Dann sollte ich wohl am besten mal damit Anfangen weitere Details zusammenzutragen 😉

  9. Antworten

    Mara

    7. Februar 2014

    Sobald möglich spare ich mir auch endlich mal die 60D an. Meine 450D langweilt mich mittlerweile schon sehr.

  10. Antworten

    Tim

    12. Oktober 2017

    Eine schöne Sammlung!
    Bei all der digitalen Technik finde ich es toll, das analoge Kameras nicht tot zukriegen sind. Meine Fuji Instax 100 nehme ich gerne auf Geburtstage mit, das ist immer ein tolles Geschenk, denn jeder will ein Polaroid von sich haben!

  1. Antworten

    TRAVELLING WITH… Nina Hüpen-Bestendonk | 80DAYS - Reisen & Scheitern - Travelblog

    18. Dezember 2013

    […] Ausführlicher gibts das auch auf dem Blog. […]

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