Dubai aus dem Bus

 They’re making build-in skyscrapers

Bevor ich in Dubai aus dem Flugzeug stieg, hatte ich ein ganz besonderes Bild von der Stadt am persischen Golf im Kopf. Groß. Protzig. Bling Bling. Sowas wie Disneyland für Erwachsene. Beton, Autos und eine Skyline, die aussieht als hätte jemand im Legohauptquartier ein bisschen herumexperimentiert, ist das was ich fand. Und das aus einem getönten Busfenster. Wir fuhren viel Bus in Dubai. Vorbei zogen gigantische Hotelklötze, Bürokomplexe und unendliche Weiten aus Sand und Staub, durchquert von riesigen Straßen und unzähligen Betonpfeilern der Monorail, Dubai’s eigener Tram. Insgesamt ist das alles schon sehr beeindruckend, und ich steh ja sowieso irgendwie auf Beton. Man muss sich das mal verinnerlichen: da gibt es ein paar Irre die bauen eine Insel in Form einer Palme oder unserer Kontinente mitten ins Meer (um Hotels und Villen draufzusetzen), oder Big Ben in Form eines riesigen Wolkenkratzers oder den Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt. Es gibt klimatisierte Bushaltestellen, eine solche Innovation in beheizter Form, würde man sich in Berlin’s eisigen Wintern auch wünschen. Wer allerdings auf der Suche nach echter arabischer Kultur ist, wird in Dubai nicht glücklich. Starbucks, Vapiano und McDonalds reihen sich hier massenweise rund um den größten Springbrunnen der Welt, der Abends zu Whitney Houston in Aktion tritt.

Honig – In my drunken head 
 

Ja, ich bin auch ausgestiegen aus dem Bus. Manchmal. Was es da zu sehen gab, zeig ich euch in den nächsten Tagen. Einen Eindruck davon gibt’s in Form von Fotos auf Facebook.

Before coming to Dubai, I had a strong picture in my mind of the city south east of the Persian Gulf. Huge. Pretentious. Bling bling. Something like Disneyland for grown-ups. What I found was concrete everywhere, lots of cars and a skyline that looks like someone played around with Lego too much. And all this from the toned window of a bus. We’ve been sitting a lot in buses in Dubai, passing gigantic Hotels, office blocks and an infinite range of sand and dust, crossed by big ass highways and countless concrete piers of the Monorail, Dubai’s own tram. Alltogether it is indeed impressive. There are some crazy people building palm tree shaped islands just to build more hotels and vilas on them, or Big Ben reinvented as a kick ass skyscraper, or the Burj Khalifa, tallest building of the World. But who’d like to track down Arabic culture, won’t be happy in Dubai. Starbucks, Vapiano and McDonalds line up around the biggest Fountain in the World, which flashes to action to Whitney Huston at night.

Yes, I left the bus. Every once in a while. What was to be seen there, I’ll show you during the next days. Some more first impressions you’ll find on my Facebook page.

 

An dieser Stelle noch ein großes Danke an TUI, für die Einladung nach Dubai und an meine “Kollegen” Heike, Angelika, Marianna, Johannes, Christoph, Jörg und Alex. Auch wenn es sich nicht so anhört: I had a blast!

Comments
11 Responses to “Dubai aus dem Bus”
  1. lena sagt:

    erinnert mich irgendwie ein wenig an las vegas- ein bauwahnsinn mittem im nichts aka wüste. an die umwelt darf man dabei nicht denken.

  2. Dani sagt:

    Das ist ja der Bauwahnsinn, Architektonisch würde ich es wieder reizen mit der Kamera durch Dubai zu reisen.
    Habe Deinen Blog gleich einmal in meine Blogroll mit aufgenommen.

  3. Germanicus84 sagt:

    Dubai ist auf jeden Fall eine Reise wert. Man sollte sich von dem Bauwahn selbst ein Bild machen. Es ist wirklich ALLES riesig… Habe Dubai versucht per Metro, Taxi, zu Fuß und per Boot zu erkunden. Dubai Creek mit den Bötchen lohnt sich alle mal. Das ist der reinste Kontrast zu den Wolkenkratzern. Burj Khalifa ist natürlich der Hammer. Das höchste Gebäude der Welt…

    Wer mit dem Flugzeug nach Dubai fliegt, sollte unbedingt auf dem Hinflug auf der rechten Seite und auf dem Rückflug auf der linken Seite platznehmen, damit er die einzigartige Skyline erleben kann.

    Gruß

    Germanicus84

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