The Rabbit Quest pt. II

„Es gibt Länder wo richtig was los ist. Und es gibt Brandenburg.“

Das Lied von Rainald Grebe ist wohl so ziemlich jedem bekannt, und obwohl man meint es sei hoffnungslos überzogen, musste ich letzte Woche am eigenen Leib erfahren, dass doch ganz schön viel wahres dran ist. Um ehrlich zu sein, ist es einfacher eben dort in Brandenburg einen 15 Kilo schweres Kaninchen zu finden, als ein Lokal, dass Montags geöffnet hat. Aber wieso eigentlich Kaninchen und warum Brandenburg? Nun, manchmal liegt das Schöne direkt vor der Haustür und manchmal braucht man nur irgendeinen wirklichen Grund um sich genau das mal genauer anzusehen.

Man nehme also zwei Franzosen mit einer bekloppten Idee, eine mindestens ebenso bekloppte Freundin und ein Auto und mache sich an einem Montag Morgen auf den Weg nach Brandenburg auf die Suche nach Riesenkaninchen. Was wir dabei außer den Löfflern gefunden haben, waren einsame Straßen, die irgendwann zu Schotter- und dann zu Feldwegen wurden und schließlich einfach nur in scheinbar endlosen Wiesen endeten. Bahnhöfe mit gräsernem Bahnsteig an nur einem einzigen Gleis und zirpenden Grillen, tiefblaue Seen und Mammuts. Ja, Mammuts. Alles in allem ein Tag, der mich irgendwie an die Tage erinnert hat, an denen ich gerade meinen Führerschein hatte und ich einfach so, ohne Ziel den halben Niederrhein durchquert habe, um das neu gewonnene Freiheitsgefühl voll auszuschöpfen.

 

There is this German song, about Brandenburg and how empty it is and although everyone thinks it is just a persiflage on the province around Berlin, last week I had to experience how very true it is. To be honest, it’s actually easier to find a 15kg rabbit there, than a pub that’s open on a Monday. But why rabbits and why Brandenburg? Well, sometimes the pretty things lay just in front of your door and sometimes there just has to be a random reason to just go there and have a proper look. 

You simply take some French boys with a crazy idea, an equally crazy friend and a car and take the route to Brandenburg on a Monday morning to go on a quest for giant rabbits. What we found besides long eared animals, were lonely streets, that lead from gravel roads over to farm tracks just to stop in seemingly endless grasslands. Train stations with an overgrown platform at only one rail track and chirring grasshoppers, deep blue lakes and a mammoth. Yes, a mammoth. Altogether a day, that just reminded me of the days, when I just got my drivers license and drove all across my home province of Niederrhein to feel my recently gained freedom.

Thanks to Alexis, Ben and Yvonne for the great day and Stefan for the hint on where to look for the rabbits.

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Nina

Designerin, Illustratorin, Fotografin und Flummiweltmeisterin. Mehr Infos über mich und den Blog gibt es hier

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