Mixtape: Walking the streets of England

Sonne und Regen wechseln sich seit zwei Wochen so schnell ab, dass mein Kreislauf Probleme hat da mit zu kommen.
Es ist fast wie vor einem Jahr in England. Den einen Moment kommen die Scheibenwischer kaum hinterher, die ganzen Wassermassen aus dem Weg zu schaffen, den anderen blendet die Sonne durch die gerade noch nasse Frontscheibe. Neben mir ein tolles Mädchen, aus den Boxen ein guter Song, eine Matratze im Kofferraum unseres Volvos und ein Handschuhfach voller Tabak. Für zwei Wochen sind Kreisverkehre, fehlende Duschen und Schafe auf offener Straße unsere einzigen Probleme. Mit dem Wetter geht auch die Laune. Wir lieben Glastonbury, Wiltshire, Cambridge und das Lake District und finden Bath, Oxford und Brighton irgendwie scheiße. Nur, weil es dort gerade regnet. Wir laufen dann so durch die Straßen, vorbei an Backsteinhäusern mit dunkelgrünen Türen und weißen Fensterrahmen, unterschreiben Anti-Atomkraft Petitionen und machen alles was nur einen Pfund kostet. Wir halten in kleinen Dorfpubs für einen Pint Cider oder schlagen unser Nachtlager auf einem Berg in Somerset auf um unter der Bettdecke 60p Klatschzeitungen zu lesen.
Und dann denke ich, wenn ich aus der Haustür auf die regennasse Straße trete, eigentlich könnte man dann auch nach England ziehen, dort gibt es wenigstens Prinzen und Meal Deals.

I don’t want to translate all this to English right now. Sometimes it just doesn’t work.
This time one year ago I’ve been road tripping England. With the one of the best friends by my side, a mattress in the back of our Volvo, a good tape and a glove box full of tobacco, our only problems for two weeks were roundabouts, the lack of showers and sheep in the middle of the road. And the British weather. These past few rainy days in Berlin and a bunch of songs make me think about those times a lot.

